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  • Johanna Moertl

7 Bücher, die in mir nachhallen...und warum

Aktualisiert: Jan 29

Ich habe Bücher schon immer geliebt. Und als Kind konnte mich nichts so sehr begeistern wie eine dicke, fette Sammelausgabe von Hanni&Nanni, Bille & Zottel oder Britta und ihre Pferde...

Meine Mutter war eine richtige Vorlesemama und ab meinem Teenageralter eine nicht versiegen wollende Quelle für Lesestoff.


Hier kommen die Bücher, die mir im Laufe meines Lebens viel bedeutet haben:


Jean M. Auel Ayla und das Tal der Pferde

Die Serie über die Steinzeitfrau Ayla wird für mich für immer in der Kategorie Landschaftsbeschreibungen gewinnen. Wir hatten zufälligerweise mit dem zweiten Band begonnen und die anderen Teile der Serie erst später gekauft und der zweite Teil ist meiner Meinung nach auch der beste. Wie die junge Frau die Donau entlang reist, um nach Menschen ihrer Art Ausschau zu halten und sich dann alleine, nur mit Tieren als Gesellschaft in einem kleinen Tal niederlässt. Ich war sowas von dabei! Ich sehe ihre Höhle und das kleine Tal immer noch vor mir. Ihre innovativen Ideen, ihr Wissen rund um Heilkräuter und dann natürlich die Begegnung mit Jondalar, hier vor allem die ausführlichen Sexszenen haben mein jüngeres Ich schwer beeindruckt. Ayla und das Tal der Pferde ist eines der wenigen Bücher, das ich in meinem Leben mehr als einmal gelesen habe. Vielleicht sollte ich mal wieder hineinschauen, um zu sehen, ob es mir auch in dieser Lebensphase noch gefällt.


Ken Follett Die Säulen der Erde

Ich glaube, ich habe kein einziges Buch so sehr geliebt, wie die Säulen der Erde und auch dieses öfter gelesen. Die weiteren Teile der Serie konnten mich nicht mehr wirklich fesseln. Allein die erste Szene, eine Hinrichtung im Winter, so düster, so kalt, so grausam. Ken Follett hat für mich das Mittelalter auferstehen lassen, als ein Meister der Atmosphäre und ein König der Intrigen. Wie kann man sich so etwas nur ausdenken? Ich komme schon beim Lesen kaum mit, wer wie wodurch jetzt einen Vorteil haben soll....


Diana Gabaldon Die Highland Saga

Ich habe die Highland Saga gelesen, als sie herauskam, also in den 90ern und ich liebte liebte liebte Jamie und Claire. Jahrelang hoffte ich, dass das Buch verfilmt wird. Nun, da die Serie Outlander tatsächlich über den Bildschirm flimmert, muss ich leider gestehen, dass sie mit meinem Kopfkino nicht annähernd mithalten kann.


Daniel Kehlmann Die Vermessung der Welt

Daniel Kehlmann schreibt einfach GENIAL. Schwungvoll, amüsant, die Geschichte mehr als großartig, man lernt was dabei. Ich bin durch dieses Buch geflogen mit einem ständigen Lächeln im Gesicht.


Donna Tartt Der Distelfink

Der Distelfink ist eine hervorragende Geschichte rund um einen Kunstraub und einen Jungen, der seine Mutter verliert. Und doch habe ich das Buch als warmherzig, mit überraschenden Wendungen und gar nicht düster in Erinnerung. Vom Film habe ich mir nur den Trailer angesehen und dieser war sehr dunkel, sehr beklemmend, sodass ich nicht gewagt habe, mein eigenes Gefühl für dieses Buch damit zu zerstören.


Irvin D. Yalom Und Nietzsche weinte

Ich liebe Bücher, die in Wien spielen und bin immer auf der Suche danach. Und Wien zur Jahrhundertwende - noch besser! Ein Buch über den Dunstkreis von Sigmund Freud - fantastisch! Wenn es dann noch von Liebe, Verlangen, und den Abgründen der menschlichen Psyche handelt, bin ich restlos begeistert.


Edmund de Waal Der Hase mit den Bernsteinaugen

Und wieder ein Buch, das in Wien spielt. Aber nicht nur, sondern auch in Paris, Berlin, an der Riviera, in Tokio, Odessa und London. Die tragische, wahre Familiengeschichte der Familie Ephrussi. Meisterhaft erzählt und recherchiert.


Schreib mir doch gerne in die Kommentare, ob du eines davon auch gelesen hast.





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